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Zu Gast im JOALI Being

Eine transformierende Reise in ein neues Sein.

Frau tanzt am Strand mit wehendem Tuch

Es ist Dezember 2024. Während in Deutschland die ersten Weihnachtsmärkte eröffnet werden und sich das Jahr gemächlich dem Ende zuneigt, suchen wir ein letztes Mal eine kleine Sommerpause. Für uns ist der Dezember die perfekte Zeit, die Erlebnisse dieses Jahres noch einmal zu reflektieren, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Ein Stück zu sich selbst zurückzufinden. Für dieses Bedürfnis kommen für uns dieses Jahr zwei hervorragende Adressen in Frage: JOALI Maldives und seine kleine Schwester JOALI Being im Raa Atoll.

Nachdem wir unsere ersten Nächte im JOALI Maldives verbracht haben, steht der Transfer auf die Schwesterinsel JOALI Being an. Gerne nehmen wir Sie mit auf unsere Reise und lassen Sie an unseren Eindrücken dieser beiden Inseln teilhaben!

Die Anreise

In unserem Fall ist die Anreise denkbar einfach: einen 20 minütigen Sprint im Schnellboot braucht es und wir steuern auf den weißen, geschwungenen Arrival Jetty des JOALI Being zu. Wer direkt aus Malé anreist, benötigt etwa 45 Minuten per Wasserflieger. Dieser landet vor der Insel und parkiert zum Aussteigen direkt am Jetty.

Luxusresort JOALI Being aus der Luft fotografiert
Schnellboor vor dem Jetty des JOALI Being
Stilvoller kann man kaum ankommen: der Jetty im JOALI Being

Es ist das erste architektonische Meisterwerk, welches wir von dieser Insel zu Gesicht bekommen. Das sogenannte „Gate of Zero“ kennzeichnet nicht nur die Ankunft auf dieser Insel. Vielmehr verkörpert es in gewisser Weise einen Reset, einen Beginn einer transformierenden Reise zu innerem Frieden und Selbstfindung. Design und Architektur dieses Gebildes entstammen dem renommierten türkischen Künstler und Bildhauer Seçkin Pirim. Er ließ er sich von den fließenden weißen Gewändern der wirbelnden Derwische inspirieren, einer Sufi-Tanzmeditation aus dem 13. Jahrhundert. Diese Tänze sollen, die Seele vom Ego zu befreien und Raum für das wahre Selbst zu schaffen. Wir sind gespannt, ehrfürchtig und neugierig, was dieser Aufenthalt mit uns hier macht.

Geschwungene Bögen aus Holz eines Kunstwerkes
Das Gate of Zero besteht aus mehreren, geschwungenen Holzbögen
Weißes geschwungenes Gebilder über dem Meer
Ein besonders imposanter Anblick: das Gate of Zero in nächtlicher Beleuchtung

JOALI Being im Portrait

Das weitreichende Konzept des JOALI Being findet man auf den Malediven vorerst kein zweites Mal. Erst in 2022 eröffnet, ist es bis dato das erste Wellness-Insel-Retreat seiner Art und bietet luxuriöse, vollständig personalisierte und ergebnisorientierte Transformationsprogramme. Ziel ist es, Gästen ein neues Gefühl der „Schwerelosigkeit“ zu vermitteln, welches sie mit nach Hause in den dortigen Alltag mitnehmen. Das naturnahe Wellness-Retreat bietet 68 private Villen, teils am Strand, teils über Wasser. Jede von ihnen ist mit einem privaten Pool ausgestattet und wird von einem persönlichen Jadugar (Butler) betreut. Gesunde und dennoch genussvolle Küche mit Zutaten aus nachhaltigen Quellen ergänzen die Therapien und Behandlungen, die die Gäste im Wellnessbereich erfahren. Ein sehr professionelles Team von Naturheilkundlern, Ernährungsberatern, Therapeuten und Bewegungsspezialisten hilft Gästen dabei, individuelle Ziele zu erreichen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessern. Das Retreat bietet einige der weltweit besten Wellness-Einrichtungen und einzigartige Transformationsräume mit Hydrotherapie, Bewegungs- und Klangheilungserfahrungen.

Rundes Becken unter gewölbter Decke
Das Watsu Becken im JOALI Being: hier erleben wir eine der beeindruckensten Therapien unserer Reise
Innenbereich eines türkischen Hammam Dampfbades
Auch ein Highlight: das türkische Hammam

JOALI Being: ein überragendes Wellnesskonzept im Detail

Das Angebot des Wellness Retreats bedarf näherer Erklärung. Denn das ganzheitliche und umfangreiche Konzept ist elementarer Bestandteil des gesamten Inselerlebnisses. Nicht umsonst kommen sagenhafte 38 Behandlungsräume auf die 69 Villen des Resorts. Es baut auf vier Säulen (Four Pillars) auf, die optimalerweise im Gleichgewicht zueinanderstehen:

Der Geist (Mind) steuert Denken, Fühlen und Entscheiden. Je nachdem wie das geschieht, wird das emotionale, psychologische und soziale Wohlbefinden beeinflusst. Durch Meditationen, Achtsamkeitsübungen und Klangtherapien lassen sich Ausdrucksweisen verbessern, Stress reduzieren und dadurch Beziehungen zum Umfeld deutlich vertiefen.

Die Haut (Skin) gibt Hinweise auf unsere innere Gesundheit. Meist geht ein Defizit dieser Säule mit dem einer anderen einher. Verjüngende Therapien und traditionelle Rituale können die äußerlich sichtbaren Merkmale abmildern. Dazu gehören äußerliche Reinigungsmaßnahmen, wie Hammam, ayurvedische Massagen, Peelings und entgiftende Behandlungen.

Das Mikrobiom (Microbiom) bezeichnet insbesondere die Darmflora. Sie trägt ausschlaggebend zu unserem Wohlbefinden bei. Durch eine zielgerichtete Ernährung kann die Nährstoffaufnahme und das Immunsystem verbessert werden. Jedes Gericht im Menü eines jeden Resorts ist mit Symbolen gekennzeichnet, die zeigen, welche Säulen damit unterstützt werden.

Die vierte Säule ist die Energie (Energy). Sie symbolisiert die Vitalität des Organismus. Besonders Bewegung, Kältetherapien und spezielle Mineralsteinmassagen regen neue Energieflüsse an, die eine neue Verbindung zur Natur und sich selbst schaffen.

Therapeutin mit Klientin in einem Watsu Pool
Vermittelt Schwerelosigkeit für Körper und Geist: die Watsu Therapie im Wasser
Zwei Stühle in einem Raum aus Salz
Eine Sitzung im Salz Raum fördert die Gesundheit der Atemwege

Insgesamt dürfen wir das Konzept zwei Tage lang am eigenen Körper erfahren. Wir kommen in den Genuss einiger Behandlungen und Treatments. Und das reicht schon aus, um dieses Gefühl der Schwerelosigkeit im Ansatz zu verspüren. Unser Schedule reicht von morgendlichem Yoga, Qui Gong, Klangtherapien, Massagen, Kryotherapie bishin zu einer chinesischen Watsu Therapie im Wasser.

Einige Behandlungen lösten schlicht wohltuende, entspannende Gefühle aus. Andere wiederum berührten offensichtlich die mentale und emotionale Ebene, ganz besonders die chinesische Watsu Therapie. Wir fragen uns, wie es sich wohl anfühlt, das hier für mehrere Tage oder gar Wochen zu praktizieren. Mit Sicherheit schreitet man in einer anderen Verfassung zurück durch das „Gate of Zero“ in den heimischen Alltag.

Die Villen des JOALI Being

Beim Betreten unserer Grand Ocean Pool Villa finden wir ein luftiges Raumkonzept und hohe Decken vor, die an die große Schwester JOALI erinnern. Und doch ist es anders. Das Farbkonzept wird vorrangig von hellen Farben dominiert. Es wirkt nochmals luftiger und freier. Wohnzimmer, Schlafbereich und Badezimmer gehen nahtlos ineinander über. Die Terrasse mit Pool lässt sich von allen Räumlichkeiten betreten. Auch hier entdecken wir wunderschön gefertigte Holzmöbel, die teilweise mit aufwendigen Schnitzereien versehen sind. Die entspannten, fließenden Linien der Räume und des Interieurs spiegeln den Ozean wider, der nur ein paar Treppenstufen unter uns liegt. Wir sind fasziniert von der minimalistischen Ästhetik und der beruhigenden Farbpalette und sind uns sicher: JOALI Being hat schon den ersten, erdenden Eindruck bei uns hinterlassen.

Schlafzimmer mit Durchgang zu einem Wohnzimmer
Hell, luftig und pastellig: das Interieur einer Grand Ocean Pool Villa
Hoher Raum einer Luxusvilla
Charakteristisch für JOALI: die hohen, kathedralenähnlichen Decken

Das Design und die Architektur ist in allen der 33 Strandvillen und 35 Überwasservillen zu finden. Aufgeteilt in 13 verschiedenen Kategorien, wählen Gäste Ein-, Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Villen, die alle von einem persönlichen Jadugar, was auf Dhivehi „geschickter Zauberer“ bedeutet (Butler), betreut werden.

Freistehende Badewann vor großem Fenster
Poolterrasse einer luxuriösen Wasservilla
Die Außenterrasse unserer Grand Ocean Pool Villa

Kulinarische Erlebnisse im JOALI Maldives

Das kulinarische Konzept im JOALI BEING folgt dem Prinzip „Earth-to-Table“: verwendet werden vorrangig lokale und frische Lebensmittel. Stammen welche aus anderen Regionen, wird auf die Rückverfolgbarkeit und nachhaltige Produktion der Zutaten geachtet. Die Menüs der jeweiligen Restaurants werden von Ernährungsexperten des Resorts zusammengestellt. Als Gast hat man die Möglichkeit, sich jene Gerichte auszusuchen, die auf die jeweiligen Pillars unterstützend wirken, die man im Wellness Screening individuell identifiziert hat. Wir haben in jedem von uns besuchten Etablissement eine lebendige Auswahl an Geschmacksrichtungen und Küchen mit gesunden und genussvollen Optionen vorgefunden.

Nahaufnahme eines gesunden Gerichtes

Unser Tag beginnt im Restaurant Flow. Der Innenbereich befindet sich unter einem imposanten, hohen Gewölbe, welcher nach außen hin komplett geöffnet ist. Hier befinden sich drei unterschiedliche Küchen: „Plantae“ bietet hervorragende vegane und vegetarische Optionen, „Su“ konzentriert sich auf Spezialitäten der Fischküche und das „B`Well“ offeriert einzigartige Gerichte des JOALI Being Menüs, welche die Komponenten der Wellnessbehandlungen unterstreichen.

Morgens werden wir mit einem wunderschönen Buffet erwartet, welches durch umfangreiche À la Carte Optionen ergänzt wird. Zum abendlichen Dinner schreiten wir über die in Stufen aufgebaute Terrasse hinab zum Strand. Ein Tisch in dieser erhöhten Lage wäre sicherlich auch toll gewesen, aber für uns ist ein privates Dinner am Strand arrangiert.

Gedeckter Tisch mit Lichtdekoration am Strand

Unter leicht schwingenden Lichterketten sitzen wir angesichts des beleuchteten „Gate of Zero“ direkt am Strand. Und genießen ein Shared Menu, welches uns Einblicke in die benannten Küchen des Flow geben. Ein herrliches Ambiente!

Blick von Esstisch auf beleuchtetes Gebäude

Unser zweites Dinner findet im Yutori Restaurant statt.

Das japanische Restaurant liegt, wie im JOALI auch, am anderen Ende der Insel über dem Wasser. In der Schauküche hinter uns werden leise unsere Gerichte zubereitet, während wir den Klängen einer kleinen Liveband lauschen. Das Ambiente ist wirkt auf uns sehr entschleunigend. Das Menü führt Klassiker sowie kreative Abwandlungen der japanischen Küche, die auch so gekennzeichnet sind, dass man sie entlang dem Wellnesskonzept der Four Pillars wählen kann.

Pilzförmig gebautes Gebäude über dem Meer

Im Strandrestaurant Mojo finden wir uns meist mittags zu einem leichten Lunch ein. Uns fallen die Kalorienangaben neben den Menü Optionen auf. Keinesfalls negativ, eher schmeicheln sie, denn wir genießen unsere Gerichte irgendwie bewusster.

Wer noch kein Tee Fan ist wird in der Mojo Bar vielleicht eine neue Leidenschaft entdecken. Gleich neben dem Pool und gleichnamigen Restaurant lassen wir uns vom Teesommelier herrliche Tees zubereiten, die wir so noch nicht getrunken haben. Aber auch andere Drinks gibt es hier, die sich auch wieder auf die Four Pillars abstimmen lassen. Wer tiefer einsteigen möchte, kann täglich an Mixology Workshops teilnehmen.

Frau an einer Bar bekommt Tee eingeschenkt
Auf einen Tee an die Mojo Bar

Aktivitäten im JOALI Being

Das Konzept der Insel lädt mit seinem ganzheitlichen und sehr umfangreichen Wellbeing Angebot zu einer Reise zu sich selbst ein. Dementsprechend groß ist die Auswahl an Behandlungen und Therapien. Wer sich voll darauf einlässt, kann gesamte Tage mit personalisierten Anwendungen füllen. Sich dazwischen einige Ruhephasen zu gönnen, ist absolut legitim und gehört zum transformierenden Erlebnis dazu.

Dennoch befinden wir uns in einem Inselparadies. Es wäre zu schade, ein paar Schnorchelgänge im Hausriff aus zu lassen. Oder die Insel vom Kayak oder Stand Up Paddle zu erkunden. Wer die neue Trend Sportart Padel noch nicht ausprobiert hat, findet im Herzen der Insel einen palmengesäumten Platz. Kunstbegeisterte nähren ihre Inspiration im Art House, wo sie an spannenden Events und Workshops gastierender Künstler teilnehmen können. Das Joali Being bietet auch eine große Bandbreite an Wassersportarten an. Besonders Taucher sind in Tauchkursen- und aufregenden Tauchausflügen bestens aufgehoben.

Frau geht zwischen Palmen auf Gebäude zu
Auf dem Weg in die nächste Behandlung im JOALI Being

Unser Fazit zum JOALI Being

Wir haben gestaunt, genossen und entspannt. Auch wenn wir nur zwei Nächte im JOALI Being verbracht haben, war der Effekt der Transformation durchaus spürbar. Wir sind überzeugt: eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Impulsen, das Vertrauen in die TherapeutInnen und die Fähigkeit, sich auch fallen lassen zu können, werden diese Transformation sicherlich viel intensiver machen. Und wenn mal die ein oder andere Träne fließt, ist das ganz normal.

Das Konzept zieht sich konsequent, wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Resorts. Deutlich spürbar verzahnen sich die Angebote des Wellnessbereiches Areka, der Restaurants sowie die der Aktivitäten. Das gesamte Team begleitet seine Gäste auf dieser Reise zu sich selbst auf äußerst charmante Weise. Ohne aufdringlich zu sein, „alles kann, nichts muss!“.

Wir sehen besonders Paare oder Alleinreisende auf dieser Insel, die eine Auszeit suchen. JOALI Being erlaubt aber auch Kinder jeden Alters. Gut zu wissen ist allerdings, dass viele Bereiche des Resorts nur den Erwachsenen vorbehalten sind (besonders Wellnessbereiche und Fitness Center). Dafür wird im KidsClub „B´Kidult“ tolle Programme für die Kleinen angeboten.

Frau mit Tee vor bepflanztem Garten

Sie haben Lust auf das JOALI Being bekommen?